Was ist eine Hexe wirklich

Druiden und Druidinnen

In Keltischen Sinne. Die Herkunft des Wortes „Druiden“ ist umstritten. Plinius vermutete, der Name gehe auf die altgriechische Vokabel δρυς (drys) für Eiche zurück, da diese Bäume und die auf ihnen wachsenden Misteln beim Kult und in der Heilkunst der Druiden von herausgehobener Bedeutung gewesen seien. Somit ist das im Lateinischen aus dem Gallischen übernommene Wort als „Eichenkundiger“ deutbar. Mit zunehmender Differenzierung zum Germanischen, wurde aus der Druidin die Magierin, Hexerin, zu Hexe.

Hexe ist eine profane Verkürzung von Hexerin, die Magierin

Das Wort Magie (gr. μαγεία, mageía) geht auf das Wort Magoi (gr. Μάγοs = Weiser) zurück ‚magisch‘, das altpersischer Herkunft ist und ursprünglich einen persischen Priester und Traumdeuter (vgl. Mager) bezeichnet. Derjenige, der Magie ausübt, wird als Magier (Zauberer) bezeichnet. Es gibt viele Bezeichnungen für eine zauberkundige Frau, Hexe ist nur eins davon.

Magier in Mesopotamien identifizierten sich mit dem Gott Marduk oder bezogen ihre Künste auf halbgöttliche, urzeitliche Weise, die als Lehrer der Menschheit galten.

Magie wurde als das „Geheimnis des Himmels und der Erde“ bezeichnet, und um diese Geheimnisse zu erlangen, musste ein Magier ein Weiser werden und sich mit den schriftlichen Überlieferungen vertraut machen. So gehörten Magier zu den wenigen, die als Schriftkundige die Botschaften babylonischer Schriften verbreiteten, als Gelehrte öffentlich wirkten

In der ägyptischen Mythologie war Thot der Gott der Magie.

Der Philosoph Tommaso Campanella (1568–1639) definierte Magie folgendermaßen:

„Alles, was die Wissenschaftler in Nachahmung der Natur oder, um ihr zu helfen, mit Hilfe einer unbekannten Kunst vollbringen, wird Magie genannt. Denn Technologie wird immer als Magie bezeichnet, bevor sie verstanden wird, und nach einer gewissen Zeit entwickelt sie sich zu einer normalen Wissenschaft.“

Magie ist abzugrenzen von der heutigen Zauberkunst, einer Form der darstellenden Kunst, wozu auch Bilder wie Charmed, Buffy, Hexen von Eastwick, etc. gehören.

  • Magische Fähigkeiten werden in Hinduismus und Buddhismus Siddhi genannt.

Heiligkeit der Natur, Verehrung der Großen Göttin, Magie, Jahresfestkreis, Astrologie und Wahrsagen sind Eckpfeiler unterschiedlicher Naturmagischer
Kulte mit vorchristlicher Natur, die unter dem Begriff ‚neue Hexen‘ zusammengefasst werden

 

Hexe Wortgeschichte

Es gibt viele Worte für Hexe, z.B. Incantatrix, Lamia, Saga, Maga, Malifica, Sortilega, Strix, Venefica. In Italien war die Hexe – nach einem alten Titel der Priesterinnen der Jana (Juno) – eine strega oder Janara. Englische Autoren bezeichneten Hexen sowohl als hags (alte Vetteln) wie auch als fairies (Feen); beide Wörter waren einst bedeutungsgleich.

Wie tief kulturell Verwurzelt Hexe ist zeigt der Duden:

  • hexen (für das, was eine Hexe oder auch ein Zauberer so tun)
  • Hexenartig (als Adjektiv)
  • Hexenbesen
  • Hexenei (Hühnerei, bei dem der Dotter fehlt; ein Pilz)
  • Hexeneinmaleins (Wort- und Zahlenrätsel mit mehrfachem Sinn; magisches Quadrat)
  • Hexenfett (Hexensalbe, aber auch ein Begriff aus der Kfz-Technik)
  • hexenhaft
  • Hexenhaus
  • Hexenhäuschen
  • Hexenhut
  • Hexenjagd (womit zum einen die grausame Verfolgung von als Hexen verdächtigen Personen gemeint ist aber auch (abwertend) die unbarmherzige, meist unrechtmäßige Verfolgung und Verurteilung von Menschen).
  • Hexenkessel
  • Hexenkraut ((zu den Nachtkerzengewächsen gehörende) Staude mit kleinen, weißen, traubenartig angeordneten Blüten)
  • Hexenküche
  • Hexenkunst
  • Hexenmal (Volksglaube, Zeichen, Mal, das der Teufel nach Abschluss der Teufelspraktiken der Hexen aufprägte)
  • Hexenmehl (aus den reifen Sporen verschiedener Bärlapparten hergestelltes Pulver (z. B. als Puder gegen Wundsein)
  • Hexenmeister
  • Hexenmeisterin
  • Hexenmilch ((Medizin) milchartige Absonderung aus der Brustdrüse neugeborener Jungen und Mädchen ODER milchiger, weißer Saft der Wolfsmilchgewächse)
  • Hexennacht (gemeint ist die Walpurgisnacht, die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, dann wenn sich die Hexen auf dem Blocksberg treffen und ihr Unwesen dort treiben, Hexentanz).
  • Hexenprozess
  • Hexenring
  • Hexensabbat
  • Hexensalbe
  • Hexenschuss (bestimmte Art von Kreuzschmerzen)
  • Hexenstich (beim Sticken verwendeter, von links nach rechts mit schrägen, gekreuzten Einzelstichen verlaufender Zierstich)
  • Hexentanz
  • Hexentanzplatz
  • Hexenverbrennung
  • Hexenverfolgung
  • Hexenwahn
  • Hexenwerk
  • Hexenzwirn (auf anderen Pflanzen kletternde, andere Pflanzen umschlingende, lange Sprosse bildende Pflanze (z. B. Waldrebe)
  • Hexer
  • Hexerei
  • Hexerich

Althochdeutsch Hagazussa

ahd.: hagazussa, verkürzt: hazus, hazis, hazissa und mhd. hecse, hexse, hesse. Eine Wortzusammensetzung in der hag =Rodung, Feld und Flur und der zweite Wortteil „die Schädigende“ bedeutet. Sinngemäß also die den Hag Schädigende/die das Feld Schädigende.Ein klarer Hinweis auf Schadenszauber, der zumindest Unterstellt wurde.

Das englische Wort Witch hingegen kommt sprachlich von wicce für Wissen. Vergleiche Wicca.

Englisch Hag, ursprünglich heilige Frau (z.B. Hagia Sophia). Verwandt mit dem ägyptischen heq. Das altnordische hagi bezeichnete einen heiligen Hain.

Lateinisch Strix (plural striges), dasselbe Wort bedeutete auch Eule. Einer der mittelalterlichen Namen für Eule war auch Nachthexe, es hieß, sie sei eine Hexe in Vogelgestalt.

Witch (Hexe) abgeleitet von altenglisch Wicche, angelsächsisch wicca oder Wicce: einer Form von Witga, der Kurzform von Witega (Seher, Wahrsager), das seinerseits von angelsächsischem. Witan (sehen, wissen) herrührend.

Die Bibelstelle, auf die sich eine Jahrhunderte lange Hexenverfolgung stützte, lautete: eine Hexe sollt ihr nicht am Leben lassen (Exodus 22,18); ursprünglich stand dort das hebräische Wort Kasepha, das mit Zauberin übersetzt wurde, obgleich es tatsächlich Seherin oder Wahrsagerin bedeutet.

 

Eine weise Frau,  Verbundenheit mit der reinen Natur, welche die Schwelle zur Spiritualität überschreitet, Magierin, Animistisch – Pantheistisch orientiert, viele sind Medien, mit Medialem, Paraphysikalischem Talent, zumeist Verehrung von Geistheiten, die personifiziert, zu Gottheiten mit Namen werden.

Sie sammeln Kräuter, meditieren auf einsamen Waldlichtungen, flüstern mit Bäumen, Blumen, Naturwesen, Geistern, lieben und sammeln Pilze. Sie sind Polytheistisch.

Intuitive Verbindung, Verschränkung mit der Natur, in Verbindung mit Parapsychischem, Magischem Bewusstsein, modern gesagt, mit dem Bewusstsein um die Grenzen der Wissenschaft und intuitiven Gespür für die Geheimnisse der Natur, die noch keiner kennt. Liebe zur Natur ist vielen in die Wiege gelegt, wie eine mediale,  magische, Para Begabung.

Göttinnen wie Hekate, Cernunnos, Isis oder wie Shakti, Hekate und Inana, werden verehrt, wie auch Naturgeistheiten, wie den Waldgeist, Salamander, Elfen, Gnom, etc.

 

Der Begriff Hexe ist ursprünglich, nicht wirklich, Pejorativ, Röm. Religion Lügt.

Es ist die Keltisch- Germanische Sprechfaulheit, am liebsten kurze, schnell & leicht Auszusprechende Worte zu Popularisieren, ein eigentlich Profanes Wort.

 

Heilige Bäume

Sie, kennen heilige Plätze im Wald und viele haben ihren eigenen, vertrauten Baum, den sie immer wieder aufsuchen und mit ihm sprechen. Ich glaube, zum Beispiel dran dass, die Natur als ganzes mehr ist als die Summe ihrer Einzelteile, das sie eine Seele, Bewusstsein und eine unfassbare Ur-Intelligenz hat,  ja dass sie eben Mutter Natur ist, Mutter Erde die große Göttin. Einer ihrer vielen Namen ist Shakti.

Religionsfreiheit

Wir haben doch z.Z. noch diese Religionsfreiheit, also sollten wir sie nutzen um den Tisch voll Religionen mal völlig Abzuräumen.

Weg damit, dass alles braucht man nicht. In den Mülleimer damit.

Den chaotischen Tisch voll Religionen mal völlig Abzuräumen. Auf diesem leeren großen Tisch, können wir uns dann, unsere eigene, freie Privat Religion Bauen.

Dass, habe ich getan, viele Jahre. Nicht Jeder wird,  Hexe werden, Magier oder mehr, aber dass ist u.a. auch der erste Schritt Hexe zu werden!

Macht euch, eure Ureigene, persönliche Privatreligion!

Auch die Hexenreligion ist so etwas. Vor 3000 Jahren, vor dem Römischen Imperialismus, hatte jedes germanische Dorf eine Schamanin, Weise und Medizinfrau, Hexe genannt. Jede Hexe hatte ihre eigene Theologie, ganz wie auch Hindu Meister jeweils ihre eigene Theologie Haben. Polytheismus nennt sich dass, von den Römern auch als „Dorfreligionen“ verspottet.

Was, die verhassten Römer, die  Kulturimperialistischen Faschisten, nie verstanden war, das die Hexen und Germanen, ihrer Religion KEINEN Namen gegeben haben!

Der Hexenglaube ist ursprünglich ein paneuropäischer Volksglaube, dessen Wurzeln in die vorchristliche Zeit und ihren Götterglauben zurück reicht.  So ist im postkeltischen Kulturkreis von Feen (Morgane etc.) die Rede, die gut und böse sein konnten, in Irland Zweigesichtig dargestellt wurden. Im postgermanischen Raum steht der Begriff Elfe primär für ein gutes Wesen.

Hexe genannt zu werden war die größte Ehre, wie Medizinmann bei den Indianern, und die höhere Stufe davon, war die weise Seherin.

Ansonsten, gibt es eher als Folge römischer Indoktrination, die böse Hexe. Sie ist böse weil sie die Lügen der römischen Staatsreligion durchschaut und den Römern kein Wort glaubt, und bei ihrer unbenannten Urreligion bleibt.

So entdeckte ich den Uralten Orden der Hüterinnen. Sie sind Seherinnen, weise Frauen, mit Parapsychlogischer, Medialer Begabung. Sie sind die Hüterinnen des einzig Wahren der  Weltenesche Yggdrasil. Es ist Widogards Aufgabe die Entdeckung und den folgenden Untergang des einig Wahren zu verhüten!

Diese Religion ist eigentlich Namenlos,  das Einzig Wahre.

Ich bin, nicht im Sinne der Römischen Dualismus Doktrin, eine Gute oder Böse Hexe, diese Begriffe gelten nicht für mich. Wenn ich das einzig Wahre, oder mich selbst Angegriffen sehe, schrecke ich auch vor Schadenszauber nicht zurück. Was mich vom allgemeinen Wicca unterscheidet, ist dass ich die Dreifachregel so ablehne, wie sie zumeist von den neuen Missverstanden wird. Sie bedeutet doch dass, so wir denn die Stufe erklommen haben, wo wir Kräfte erlangt haben, alles Gute was wir damit tun, dreifach auf uns zurückkehrt. Doch dass heißt nicht etwa, das wir die Kräfte nicht zur Selbstverteidigung einsetzen dürften. Psychologischer mag es was, von einer Selbsterfüllenden Prophezeiung haben, doch keine Anhängerin der höchsten Gottheit wird doch, das Werk von ihr, Schädigen wollen, im Gegenteil.

 


Das märchenhafte Archtyp der Hexe, nämlich einer Frau, die auf einem Besen reitet – hinzu kommt oft die Begleitung durch einen schwarzen Vogel, wahrscheinlich von einer der beiden Raben Odins, oder eine schwarze Katze – leitet sich von der Vorstellung eines Wesens ab, das sich in Hecken oder eher in Hainen aufhält, oder auf den Grenzen reitet.

Hexenbesen: Aus der Zaunstange, meist gegabelte Äste, wurde in der bildlichen Darstellung der Hexenbesen. Diese Version unterlag jedoch bereits christlicher Einflussnahme. Für das Bild von der Zaunreiterin gibt es verschiedene Erklärungen:

Einmal, um eine Art Wald-Priesterinnen, Seherinnen gehandelt haben, andererseits wird auch ein abstraktes Bild bemüht: Wesen, die auf Zäunen sitzen, befinden sich auf einer Grenze von kultiviertem Raum zur unkultivierten Natur. Doch auch Grenze von Jenseits und Diesseits, die Grenzgängerin zur Anderswelt.

Wenn die Hecke, vielleicht mit dem Bannkreis, der Kultorte der alten Religion umgab und eine Trennlinie zwischen der diesseitigen Welt und der jenseitigen Welt darstellt, identifiziert werden kann, so ist die Hexe eine Person, die zwischen beiden Welten vermitteln kann, weil sie Grenzgängerin ist. Sie besitzt somit divinatorische ( die sich kontemplativ für religiöse Erlebnisse öffnen und sich durch diese beeindrucken lassen können), aber auch heilende Fähigkeiten und hohes Wissen, und hat damit die Eigenschaften der alten Kultträger.

Von je her, sind die Bedeutungen Orakel sprechende, Zaubersprechende, Seherin und weitere, in der eher Profanen Bezeichnung Hexe eingeschlossen – Attribute, die auch der nordischen Freya, der irischen Brigid und  Dana, Isis, Hekate  anderen alten Göttinnen zugeordnet wurden.

Eine mögliche Herkunft des Archetypus „Hexe“ ist, wenn die Etymologie des englischen witch stimmt, eine Frau mit okkultem oder Naturheilwissen, die unter Umständen einer Priesterschaft des einzig Wahren angehörte. Dies ist eine Übertragung der Fähigkeiten (Heilen, Zaubern, Wahrsagen) der Göttin Freya und vergleichbarer Göttinnen in anderen Regionen, auf ihre Priesterinnen, die im frühchristlichen Umfeld noch lange in der gewohnten Weise agierten.

Mit der Eroberung Germaniens durch die römische Staatsreligion“ Christentum“ wurden die  Lehren und ihre Anhänger dämonisiert und und mit dem römischen Kunstwort „Heidnisch“ belegt, und der Begriff Hexe Pejorativ umfunktioniert.

Dass, Rom, nicht länger Anzuerkennen, ist der erste Schritt zu deiner Befreiung!


Lese auch über, die Basis der Magie des Magischen Weltbildes  Elementarmagie


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